Fundraising

Keine Schule wie jede andere! Wir wollen, dass das Internat Solling eine herausragende Zukunft als eines der besten Internate in Deutschland hat. Es soll der erstklassige und einzigartige Lebens- und Lernraum bleiben, zu dem es sich in über 100 Jahren erfolgreichen pädagogischen Wirkens entwickelt hat.

So wie vor über 100 Jahren Menschen in Anerkennung der pädagogischen Arbeit bereit waren, Geld und Kraft in den Aufbau unserer Schule zu stecken, wollen wir heute Eltern, ehemalige Schüler und Freunde gewinnen, dem Internat Solling Stiftungskapital und Spenden zukommen zu lassen. Und so wie in den angelsächsischen Ländern Fundraising eine völlig selbstverständliche Überlebensvoraussetzung jeder privaten Bildungsinstitution ist, so sehen auch wir darin die nachhaltige Sicherung der Zukunft des Landschulheims.

Die dauerhafte Vergabe von Leistungsstipendien oder das Projekt der Galerie der Jahrgangstafeln ist nur möglich, weil es in unserem großen Netzwerk Menschen gibt, die bereit sind, den materiellen Erfolg, den sie sich im Leben erarbeiten konnten, mit anderen zu teilen. Sie können auf diese Weise etwas von dem zurückzugeben, was sie als junge Menschen hier empfangen haben.

 

Freunde, Förderer und Stifter

Mit Ihrer Spende - ob groß oder klein, einmalig oder regelmäßig - tragen Sie dazu bei, dass wir dauerhaft Stipendien vergeben dürfen oder wichtige, nachhaltige Projekte finanzieren können. Ob als Freund (1.000 €-Spenden), als Förderer (10.000 €-Spenden) oder als Stifter (ab 100.000 €-Spenden), Sie können sicher sein, dass Sie mit Ihrer Spende Zukunft gestalten. Alle Spender bekommen ein angemessenes „Dankeschön“. Förderer und Stifter werden, wenn sie damit einverstanden sind, namentlich veröffentlicht. Die Spender, die einen fünfstelligen Betrag spenden, bekommen ein ganz besonderes Dankeschön vom Internat Solling. In der Tischlerei des Internats sind durch die geschickten Hände von Andreas Berthoud die drei Häuser in Kleinstausgabe entstanden. Diese werden den Spendern als Bausatz in einer kleinen Holzkiste überreicht, in die der Name des Spenders eingraviert ist (limitierte Auflage).

Internate-Niedersachsen-Haueser-LSH


Weitere Hinweise zum Thema Spenden und den Spendenkonten des Internats Solling finden Sie hier.

 

Spendenüberblick

Unser Dank gilt den zahlreichen Förderern, Freunden, Altschülern und jedem einzelnen engagierten LSH-Botschafter für die großzügige Unterstützung! Machen Sie weiter so!

Spendenueberblick Internat Solling 2016

 

Liebe Landschulheimer, 

Regitreffen Mallorca 6 Internat Solling

 

mein Name ist Matthias Breuner, kurz „Matze“. Ich war von 1972 bis 76 auf dem LSH. Ihr könnt euch ausrechnen, ich bin nicht mehr ganz jung. Mathematisch in meinem letzten Lebensdrittel. Punkt. Dicker Edding-Punkt.

Ich bin in Berlin aufgewachsen und 1981 in die USA ausgewandert. Ich war dreimal verlobt, aber nie verheiratet. Kinder habe ich nicht. Um es klar zu sagen: Wenn ich sterbe, stirbt mit mir die Familie Breuner aus. Und es stirbt auch das Andenken an meine geliebten Eltern Gustav A. und Inge B.  Breuner.

Das ist eine Vorstellung, die mich schmerzt, denn sie waren wunderbare Eltern und beeindruckende Persönlichkeiten mit faszinierenden Lebensläufen. Mein Vater starb schon 1984 auf Mallorca, mit 63 Jahren, überraschend an einer Herz-Lungen-Embolie und meine Mutter im Januar 2013 in Berlin nach kurzer schwerer Krankheit.

Meine Mutter und ich – wir waren nach dem frühen Tod des Vaters füreinander alles. Dass ich ihr keine Enkelkinder geschenkt habe, hat sie mir in ihrer unnachahmlichen Art verziehen. Ich bin sehr dankbar und empfinde es als Geschenk, dass wir Zeit hatten uns von einander zu verabschieden.

Das nur am Rande, jetzt komme ich zum Punkt.

 Drei Tage vor ihrem Versterben  haben wir über meinen Plan gesprochen, das Vermögen, das mein Vater als erfolgreicher Unternehmer in West-Berlin erwirtschaftet hat (plus meinem) dem Landschulheim zu vermachen. „Das finde ich gut.“, hat sie spontan gesagt. Als „Team“ wollte ich ihren Segen unbedingt, und es ist bereits in meinem Testament: Wenn ich sterbe, dann geht ein großer Batzen des Vermögens der Familie Breuner an die LSH-Stiftung.

Ich schreibe euch das nicht, um bejubelt zu werden, sondern um euch zu ermutigen, über diese Möglichkeit des „Legats"nachzudenken und diesen Schritt zu wagen. Ich habe mich ausführlich informiert und alles gut durchdacht. Mir ist es wichtig mit zu bestimmen, was mit dem Geld passiert. Ich will, dass das Geld in den Stock der Stiftung kommt und so für immer erhalten bleibt. Mit den Erträgen kann das Landschulheim  dann hoffentlich noch in 100 Jahren Kindern den Besuch dieser besonderen Schule ermöglichen, die nicht soviel Glück hatten wie ich. Und vielleicht denkt mal einer an die Familie Breuner aus Berlin und behält unseren Familiennamen in Erinnerung.

Wenn ich Kinder hätte, wären die mein LSH. Aber ich habe keine Kinder. Das LSH bedeutet für mich unsagbar viel, eigentlich mehr als Worte ausdrücken können. Es ist für mich nicht nur eine wunderbare Jugenderinnerung. Das, was ich vom LSH mitgenommen habe, und vor allem der Verbund der LSH-Freundschaften -  das ist Vergangenheit, Gegenwart und auch Zukunft. 

Ohne das LSH wäre ich nie so erfolgreich gewesen, hätte nie so gute Freunde und Verbindungen gehabt. So eine Chance möchte ich auch anderen ermöglichen, auch, wenn ich die nie kennen lernen werde.  Ich finde das enorm sinnvoll! Soll ich irgendwo anders spenden?, wo nur ein Bruchteil bei den Bedürftigen ankommt? Nein! Hier gehen 100 % an die richtige Adresse, und das noch befreit von Erbschaftssteuer! 

Mit unserer Zeit auf dem LSH sind wir Teil von etwas geworden, was länger währt als unsere kurze Lebens-Spanne. Das LSH gab es schon vor uns und es wird hoffentlich noch lange nach uns bestehen. Und vielleicht können meine Eltern und ich einen kleinen Beitrag zu diesem Mosaik, das sich aus vielen schönen Komponenten zusammen setzt,  leisten.

So, das war´s schon und jetzt lasst uns nicht weiter darüber reden. Ich wollte nur mal sagen: ich mach das. Und ehe ihr eure Kohle irgendeinem Verein gebt: macht es doch wie ich und investiert in die Zukunft von jungen Menschen, die unser schönes Landschulheim begeistern wird!

So, und jetzt hoffe ich bloß, dass das LSH die Knete nicht so nötig hat, dass Frau Volger mich gleich morgen um die Ecke bringt! 

Bleibt gesund, wir sehen uns im Oktober im LSH!

Euer Matze

 

Dr. Sofie Albert-Meisieck
Altschüler und Fundraising

Telefon:  0 55 31-12 87-61
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