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Wenn ich an die zwei Jahre im Internat Solling denke, kommt mir als erstes unser Kunstlehrer Herr Dr. Necas in den Sinn. In seinem Kunst-Leistungskurs hat er uns unglaublich viel gezeigt und uns auf Ideen vorher undenkbarer Ideen gebracht. Vor allem erinnere ich mich daran, wie er zu mir meinte, dass ich auch gerne mal etwas „Hässliches“ malen dürfte. Nach und nach begriff ich, was er meinte und ich traute mich, angetrieben von neuen Inspirationen an mir noch nicht vertrauten Ideen.

Ob es die gemütlichen Kam-Abende in der Teestube mit Frau Koch waren oder die abendlichen Pavi-Pausen nach dem Abendessen bei untergehender Sonne. Im LSH habe ich mich wohlgefühlt. Ich habe Menschen kennengelernt, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Gegenseitige Unterstützung, Zusammenhalt und das Lied „Freiheit“ um Mitternacht in der LSH-Disko schweißten uns zusammen.

Ich kann mich noch sehr gut an die Provence-Fahrt auf dem Fahrrad erinnern. Die meisten kannten sich noch gar nicht. Niemand hatte große Erwartungen. Wenige konnten sich mit der Vorstellung anfreunden, fünf Tage zu zelten und das Handy im Bus zu lassen. Am Ende war es eine grandiose Fahrt mit Nächten am Meer bei Mondschein. Spätestens nachdem wir alle den großen Berg voller Elan im 1. Gang bezwungen hatten und abends das kühle Bier genossen, konnte die Tour nur noch besser werden!

Die Erlebnisse bleiben in Erinnerung und man freut sich beim Wiedersehen, wenn wir uns an die gemeinsamen Aktionen zurückerinnern!