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SUMMARY:Landschaftspflege für Orchideenwiesen
DESCRIPTION:		\n						\n						\n					\n			\n						\n				\n							Die einmonatige Blütezeit des Gelben Frauenschuhs veranlasste den Biologie Leistungskurs des Internat Solling erneut eine Exkursion zu unternehmen. Mit dem Fahrrad den Burgberg bei Bevern zu erklimmen ist eine Herausforderung\, die sich aber lohnt. Begleitet wurden die Schüler von Herrn Dr. Hoppe\, dem Projektleiter “kooperativer Naturschutz“ Naturpark Solling-Vogler. Cypripedium calceolus – so der wissenschaftliche Name – ist eine der seltensten in Deutschland vorkommenden Orchideen. Als Wuchsort bevorzugt sie lichte Wälder und dort halbschattige Standorte. Aufgrund der intensiven Forst- und Landwirtschaft schwinden diese Standorte jedoch und auch die Attraktivität der Blüte führt zu Problemen. Sie werden entweder von Foto-Touristen durch unvorsichtiges Betreten geschädigt oder von „Liebhabern“ ausgegraben\, um sie im heimischen Garten anzusiedeln\, wo das Überleben jedoch schlicht unmöglich ist. Das auffällige\, zitronengelbe\, pantoffelförmige und bis zu vier Zentimeter große untere Blütenblatt ist bei dieser Pflanze namensgebend und unverkennbares Merkmal. In der strahlenden Nachmittagssonne kamen die Pflanzen an diesem besonderen Standort besonders gut zur Geltung. Ergänzt wurde der Anblick durch einen Fachvortrag von Herrn Dr. Hoppe über Überlebensstrategie des Frauenschuhs in Symbiose mit einem speziellen Wurzelpilz\, die zeitintensive und auch kostspielige Pflege des Bestandes durch die Niedersächsischen Landesforsten\, aber auch andere spannende Pflanzen\, die bisher nur aus dem Gewürzregal bekannt waren. Anschließend halfen die Schüler bei einem „Pflegeeinsatz“ für den Naturpark\, auch als Dank für die uns gewidmete Zeit. Um die Artenvielfalt zu erhalten\, lässt man gewissen Freiflächen von Schafen beweiden. Damit diese weiterhin möglich ist\, sind Passagen nötig\, welche die Schafe nutzen können\, um zu anderen Wiesenflächen zu gelangen. Eine solche Schneise zugänglich zu machen\, war die Aufgabe. Dafür wurde das krautige Dickicht und recht wehrhafte Him- und Brombeeren sowie Dornensträucher aus dem Weg geräumt.Nach getaner Arbeit und mit einem guten Gefühl verabschiedete man sich und ließ diese gelungene Exkursion bei einem Eis ausklingen. Text: Charlotte und Paul\, Klasse 12						\n				\n				\n				\n																										\n				\n					\n		\n					\n		\n				\n						\n					\n			\n						\n				\n					\n			\n		\n				\n				\n					\n		\n					\n		\n				\n		
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