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SUMMARY:"Vom Engelsfries zum Hans im Glück"
DESCRIPTION:		\n						\n						\n					\n			\n						\n				\n							Vor fast 60 Jahren wurde der „Engelsfries“ beim 50jährigen Jubiläum des Landschulheims feierlich eingeweiht und hängt seither an allen Festtagen an der Empore der Hohen Halle. Dass sich eine Schülerin vor ein paar Jahren wünschte\, wieder einmal ein ähnliches Gemeinschaftswerk in Angriff zu nehmen\, war der Ausgangspunkt für den „Hans im Glück“. In der Abendsprache am 04.11. beschrieben Roswitha Lehmann und Friederike Thimm den Weg vom „Engelsfries zum Hans im Glück“ und damit die lebendige Tradition des Stickens im Wienhäuser Klosterstich\, eine mittelalterliche Technik\, in der die Nonnen nahe Celle ihre berühmten Teppiche stickten. Gleichsam musikalisch durchwirkt wurden die Erzählungen über die Genese der Teppiche und die Vorstellung des Märchens mit Robert Schumanns „Kinderszenen“\, gespielt von Prof. Reinhold. In den 50er Jahren machte sich Barbara Bosse-Klahn\, Kamleiterin und Lehrerin\, mit einem Entwurf ihres Mannes Erich Klahn an die Arbeit und stickte  über sieben Jahre mit insgesamt mehr als 50 Schülerinnen an dem Fries der musizierenden Engel und Erzengel. Kunst\, Musik\, Religion und Handwerk lagen ihr ohnehin besonders am Herzen. Im „Vorwerk“\, heute die Häuser des Albert-Schweitzer-Therapeutikums (AST)\, waren alle Räume mit handwerklicher Produktion gefüllt; so erzählt es Roswitha Lehmann\, die 1953 ans Landschulheim kam und sich neben ihrer Tätigkeit als Lehrerin und Kamleiterin vor allem dem Schneidern\, der Musik und dem Theater widmete\, letzterem noch viele Jahre nach ihrer Pensionierung.  Auch ihr waren also schon immer die Kunst und das Handwerk eine Herzensangelegenheit\, und so ergriff sie vor 11 Jahren die Initiative und gab die Tradition des Stickens mit Hilfe von Barbara Bosse-Klahn und Ellen Tillmann\, ehemalige LSH-Schülerin und Viebrock-Nachfahrin\, an heutige Lehrer/innen und Schüler/innen weiter. Friederike Thimm und Anna Weil luden sie (in den letzten Jahren auch Annerose Baumbach) von da an immer wieder zu Workshops ein. Kleinere Beiträge zu den Jubiläumsteppichen 2009 und 2012 (zu sehen im Elternsprechzimmer)\, eigene Umsetzungen für Handytaschen und Armbänder entstanden so eins ums andere Mal. Zuletzt stand dann der „Hans im Glück“ im Mittelpunkt. Die hölzerne Version dieses Klahn-Entwurfes zu dem Grimmschen Märchen\, geschnitzt von Erich Jürries\, hängt schon seit geraumer Zeit in der Chorhalle. In der gestickten Fassung durfte dann auch mancher Anfänger wenigstens einen Stein am Brunnen anfertigen. Wo auch immer das neue Stück seinen Platz im Landschulheim findet\, wird es ein bunter Zeuge sein für die reformpädagogische Tradition\, den Anspruch\, mit Kopf\, Herz und Hand Jugendliche auf das Leben vorzubereiten. 						\n				\n				\n				\n																										\n				\n					\n		\n					\n		\n				\n						\n					\n			\n						\n				\n					\n			\n		\n				\n				\n					\n		\n					\n		\n				\n		
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