Obwohl ich ein verwurzeltes Etwas aus dieser Gegend bin, war ich bei meinem Vorstellungsgespräch 2003 zum ersten Mal hier auf dem Gelände. Irgendwie hatte ich noch Reste des „die da oben“- Vorurteiles aus meiner Schulzeit im Kopf. Und jetzt fühlt es sich einfach den ganzen Tag wie leben, gar nicht wie arbeiten an. Es liegt mir, der Dreh- und Angelpunkt unser beider Sekretariate zu sein, auch mein Lieblingsort am LSH (neben meinem Büro, in dem ich sehr gern bin) ist „mittendrin“: die Feuerstelle.

Es bereitet mir große Freude bei telefonischen Erstkontakten, Führungen oder Besucherempfängen mit meiner Begeisterung für unser Internat anzustecken. Das Geben und Nehmen im Miteinander hier am Internat Solling tut mir gut, erst seit Beginn meiner Tätigkeit hier bin ich so ganz ich. Bei uns im Internat kann sich der ganze Mensch einbringen - nicht nur mein Organisationstalent und die Freude an Kommunikation, auch meine Französischkenntnisse sind hier gefragt. Diese schlummerten vergessen, bis Frau Volger auf mich zukam, ob ich nicht eine Studienreise in die Provence begleiten möchte. Da ging die „Französischschublade“ auf – und seitdem bin ich jedes Mal begeistert dabei.


Ich bin viel in der Natur und sehr sportlich. Ich brauche kein Sternehotel mit Pool, wir fahren gern mit unserem Wohnwagen los und erkunden die Umgebung mit dem Rad. Zuhause genieße ich meinen Garten. Da ich bei meiner Großmutter immer beim Umgraben, bei der Ernte und dem Einkochen der Lebensmittelberge helfen musste, habe ich nun einen reinen Blühgarten. Die Herrscherin unseres Haushalts ist die oberbesondere „ Blümchen “, eine 18jährige, rotgetigerte von der Familie sehr geliebte Persermischlingskatze, die uns gern unseren Alltag bestimmen darf.

Christine Werneck
Leitungsassistenz
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