Terminkalender

Elternwochenende im Internat Solling

Theater Internat Solling EW

 

Über 100 Mütter und Väter kamen am vergangenen Wochenende zum alljährlichen Elterntreffen ins Internat Solling. Und obwohl auch zwei ungebetene Gäste, die Eisheiligen Mamertus und Pankratius, vorbeischauten, liegen zwei gelungene Tage hinter uns. Morgens früh um 9.15 Uhr bereits wurden die ersten Eltern im Infozelt im Unterhaushof begrüßt. Sie schauten neugierig in das Programm und begaben sich zu den Terminen mit den Fachlehrern und Kam-Leitern. Und so wichtig und intensiv diese Gespräche auch immer sind, weit größere Bedeutung – vor allem für die Schüler – hatte aber das bunte Rahmenprogramm der beiden Tage.

Mit großer Leidenschaft und Talent gestaltete zum Beispiel die 5. Klasse mit Frau Peters einen Märchenpfad. Bereits im Vorfeld hatten sie die Grimmschen Märchen umformuliert, um sie dann an verschiedenen Stationen auf dem Gelände zu präsentieren. Ebenso viel Mühe und Ideen bewies die Klasse 6 mit ihren Weltkulturerbe-Koffern: Als Unecso-Projektschule hatte Frau Peters mit der Klasse in jedes Gepäckstück ein Weltkulturerbe „gepackt“: Da gab es im Wiener Koffer Musik von Mozart und Morzartkugeln oder einen Alhambra-Koffer mit selbstgebackenem Moussaka. Weiter gab es eine Vorführung der Reit-AG, die B-Junioren und Juniorinnen kämpften auf dem Tennisplatz und die Tischlerei lud ein, ihre Werke zu bestaunen.

Am späten Nachmittag versammelten sich die Eltern zur Elternversammlung und Wahl des neuen Elternrats. Hier übergab der alte Vorsitzende, Herr Zülch, an seinen Nachfolger, Helmut Jagdfeld.. Besonders hervorzuheben ist bei dieser Wahl, dass es sich bei einem neuen Mitglied, Frau Bräutigam um eine Mutter handelt, die im Ausland lebt, und somit in besonderem Maße auch die vielen Eltern vertritt, die nicht in Deutschland leben.

Ein besonderer Höhepunkt des gemeinsamen Miteinanders folgte um 18 Uhr in der Schmilinsky-Halle. Wegen des großen Erfolges im letzten Jahr wurde auch dieses Mal zum Apéritif in die Schmilinsky-Halle eingeladen. Und hier gilt: Je voller der Saal, desto inspirierender und angeregter die Gespräche. Alle haben diese Stunde vor dem gelungenen Spargelessen in den Speisesälen des Unterhauses sehr genossen.

Den Abschluss des ersten Tages machte die Kultur: Zuerst versammelten sich alle in der Hohen Halle, um sich das nicht ganz klischeefreie, aber durchaus sehr unterhaltsame Sitten- bzw. Unsitten-Gemälde „Currywurst mit Pommes“ von Frank Pinkus und Nick Walsh anzuschauen. Die verrückte Farce, die an einem Autobahnimbiss spielt, machte Schauspielern und Zuschauern viel Spaß. Suse Singer hatte die Leitung übernommen, nachdem Beate Rüger im Februar ganz überraschend verstorben war. In einer Schweigeminute vor Beginn des Theaterstückes dachten alle an die beliebte Lehrerin.

Von der Hohen Halle ging es ins Musikhaus, wo erst die Magic Schützen Band und dann die Oberstufen-Band aufspielte. Wie immer war hier gute Laune garantiert, Eltern und Schüler gingen begeistert mit und hätten wahrscheinlich noch länger gefeiert, wenn nicht...

Ja, wenn nicht am nächsten Morgen auf die Eltern die Schulbank gewartet hätte. Am Sonntagmorgen besuchten nämlich tatsächlich einige Mütter und Väter verschiedene Unterrichtsfächer. Den einen interessierte Biologie bei Frau Dr. Wegelin, die noch einmal erklärte, was es mit den Blutgruppen auf sich hat, der andere ging zu Frau Habbel in den Deutschunterricht und setzte sich (nicht zum ersten Mal vermutlich) mit Fontanes Effi Briest auseinander. Man konnte auch Spanisch lernen, Geschichte pauken und natürlich Sport machen. Und all jene, die sich an das Projekt mit dem Motto „Eltern auf die Schulbank“ gewagt hatten, fanden es toll. Und nicht nur einer der „neuen alten Schüler“ fühlte sich wehmütig an alte Zeiten erinnert.

Anders als im echten Schulalltag hingegen, warteten in der Pause heiße Waffeln auf die Pennäler, die sie sich dann auch nicht nur für den guten Zweck (Unterstützung der Partnerschule in Peru) schmecken ließen.

Musikalischer Höhepunkt des Wochenendes war die Morgensprache in der Hohen Halle. Nicht zum ersten Mal erfreute uns Yukiko Tanaka mit ihrem sensiblen Klavierspiel. Die gebürtige Japanerin spielte Mozart, Liszt und Pachelbel und bekam dafür einen verdient langen Applaus. Schließlich trafen sich alle noch einmal zum gemeinsamen Mittagessen und ließen bei Kaffee & Kuchen dieses „Familientreffens“ gemütlich ausklingen.

 

Kategorie: Aktuelles, Elternsprechtage   Start: Samstag, 11. Mai 2013     Ende: Sonntag, 12. Mai 2013     Event-Export: Als iCal-Datei herunterladen

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Sandra Knecht
PR und Marketing

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