Terminkalender

Mach’, was du liebst!

Internate-Deutschalnd-Constantin-Weimar

 

Das ist der Slogan, mit dem Constantin Weimar, Jugendliche ermuntert, sich auf die Suche nach dem Traumjob zu machen. Der in Hannover lebende Altschüler war am vergangenen Donnerstag zu Gast in der Hohen Halle und veranschaulichte anhand seines eigenen, nicht immer geraden Lebenslaufes, wie wichtig es ist, den richtigen Job zu finden.

1983 wurde er von seinem Vater ins Internat Solling, damals noch Landschulheim am Solling, geschickt - seine „letzte Chance“ sozusagen. Aber anfangs sah es auch im Internat ganz so aus, als würde er eine weitere Ehrenrunde drehen. Auf dem Tertialzeugnis, das es damals noch gab, stand jedenfalls: „Versetzung unmöglich“. Wer aber Constantin Weimar kennt, weiß, dass der eigene Wille Berge versetzen kann oder aber, dass man sich aus eigener Kraft am Schopfe aus dem Sumpf ziehen kann. So geschehen im Schuljahr 1983/84, als der kleine Constantin dann doch die Versetzung geschafft hat. Das hat alle so überrascht und auch beeindruckt, dass die Schule einen Preis gestiftet hat, dessen erster Würdenträger Constantin wurde. Der Münchhausen-Preis wird bis heute immer mal wieder an Schüler vergeben, deren Versetzung zum Halbjahreszeugnis eben „unmöglich“ erscheint. Constantin Weimar hat dann 1988 tatsächlich sein Abitur bestanden, danach in einer Werbeagentur gearbeitet und später selbst erfolgreich eine gegründet. 15 Jahre später aber musste er erkennen, dass es ihm eigentlich nicht so richtig „Bock“ macht, was er da tagtäglich machte. Er zog sich zurück, nahm eine einjährige Auszeit und fand in dieser heraus, was ihn wirklich begeistert.

Heute coacht er – auch im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit – mit Leidenschaft junge Menschen, die mit seiner Hilfe ihre Stärken und Interessen herausfinden sollen. Er unterstützt sie bei der Vermittlung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen, bei denen genau ihre Qualitäten gefragt sind, und er weiß auch, wie eine gelungene Bewerbung für die Firma aussehen muss, bei der man dann mit Freude arbeiten wird.

Die Schüler hörten dem flotten Ton des Vortrags gerne zu und klatschten laut Beifall, als er in Erinnerung an die erste Münchhausen-Preisverleihung noch einmal einen Münchhausen-Kopf verliehen bekam. Unser Tischler, Andreas Berthoud, hatte nämlich für den ersten Würdenträger den Preis von damals noch einmal in einer größeren Variante geschnitzt. Sichtlich erfreut nahm Constantin Weimar diesen in der Hohen Halle in Empfang.

 

Kategorie: Aktuelles, Abendsprachen   Start: Donnerstag, 20. November 2014   19:30   Ende: Donnerstag, 20. November 2014   20:30   Event-Export: Als iCal-Datei herunterladen

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Sandra Knecht
PR und Marketing

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