Terminkalender

Theaterstück des Campe Gymnasiums

Theater Campe 1

 

Am Sonntag, den 28. Februar, war zum zweiten Mal eine Produktion des Seminarfachs „Darstellendes Spiel“ aus dem Campe-Gymnasium bei uns in der Hohen Halle zu sehen, da es seit dem Niedersächsischen Schülertheatertreffen (NiST) 2012 feste Strukturen für eine Kooperation in Sachen Theater zwischen den Holzmindener Schulen gibt. Damals waren die Berufsbildenden Schulen, das Campe-Gymnasium und das Internat Solling Gastgeber für die Gewinner der regionalen Wettbewerbe (RSTT) aus ganz Niedersachsen. Bei diesem Zusammentreffen in Holzminden stellten sie sich erneut einer Jury, konnten aber auch eine Woche lang an Workshops, Ausflügen und geselligen Treffen teilnehmen.

Am 8. März 2016 findet nun das zweite Holzmindener Regionaltreffen statt, das inzwischen ein fester Bestandteil der Theaterarbeit in der Region und der kulturellen Kooperation zwischen den Schulen ist, wie z.B. auch der Schüler-Poetry-Slam am kommenden Wochenende. Gruppen der oben genannten Schulen bewerben sich dafür mit einem bis zu halbstündigen Beitrag. Die Gewinner präsentieren sich dann beim NiST in Göttingen im Mai. Das Internat Solling wird vertreten durch das Neigungsfach Theater (Klassen 8 und 9, Leitung: Friederike Thimm) und die Theater AG der Klassen 10 (Leitung: Martin Kammer). Alle Schulen der Region können als Zuschauer teilnehmen; aus dem Landschulheim machen sich die Klassen 7 bis 10 auf den Weg, um ihre Mitschüler zu unterstützen.

Zurück zur Abendsprache: Die Produktion des Seminarfachs „Darstellendes Spiel“ des Campe-Gymnasiums heißt „Generation Maybe“, hatte ihre Uraufführung vor den Sommerferien 2015 und wurde für das RSTT bearbeitet und gekürzt. Den Rahmen bildet eine „Nachholstunde“, á la „Breakfast Club“, in der Schüler unterschiedlichster Couleur einen Aufsatz darüber schreiben sollen, wer sie sind. Die collageartigen Szenen zu Videospielen, Beziehung, Liebe, Schönheitswahn, Stress mit Eltern sind als Antwortversuch zu verstehen, bevor zuletzt ein Text von der Poetry-Slammerin Julia Engelmann, den verschiedenen (oft auch pantomimisch dargestellten Erfahrungen) Aspekten der Lebenswirklichkeit der „Generation Maybe“ noch einmal kompakt sprachlichen Ausdruck verleiht: „Es geht doch um den Inhalt, viel mehr als um die Form, es geht doch um den Einzelfall, viel mehr als um die Norm…“

Bühnenpräsenz, körperlich und sprachlich - besonders eindrücklich im chorischen Sprechen - sichtlicher Spaß am Spiel und am Singen zeichneten die Darsteller ebenso aus, wie ein deutlich spürbarer Gemeinschaftsgeist, der auch zur Zusammenstellung, Gestaltung und Besetzung der verschiedenen Szenen geführt hatte. Viele Gäste und unsere Schüler belohnten die Leistung mit viel Beifall.

Astrid Appel und ihre Truppe bedankten sich zum Schluss sehr herzlich für die Gastfreundschaft, die Verpflegung und bei Kam Schütte, die ihr Sofa (ebenfalls schon zum zweiten Mal fürs Theater) zur Verfügung gestellt hatte, und bei unserer Licht-und-Ton-Technik für die professionelle und zeitintensive Unterstützung.

„Nach dem zweiten Mal ist es Tradition“, sagt man. Wir freuen uns auf die nächste Produktion aus dem Campe-Gymnasium!

Text:Friederike Thimm
Fotos: Aurel E.

Theater Campe 3
Kategorie: Aktuelles, Abendsprachen   Start: Sonntag, 28. Februar 2016   19:00   Ende: Sonntag, 28. Februar 2016   20:00   Event-Export: Als iCal-Datei herunterladen

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Sandra Knecht
PR und Marketing

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