Terminkalender

Noch eine Premiere in Sachen Theater

Internate-Niedersachsen RevueFreiheit

Am Sonntag fand eine Premiere statt: Zum ersten Mal gastierte eine Theatergruppe des Campe-Gymnasiums in der Hohen Halle.
Seit dem Niedersächsischen Schülertheatertreffen (NSTT) 2012 gibt es feste Strukturen für eine Kooperation in Sachen Theater zwischen den Holzmindener Schulen. Damals waren die Berufsbildenden Schulen, das Campe-Gymnasium und das Internat Solling Gastgeber für die Gewinner der regionalen Wettbewerbe (RSTT), die sich bei diesem Zusammentreffen erneut einer Jury stellten, aber auch eine Woche lang an Workshops, Ausflügen und geselligen Treffen teilnehmen konnten.
Am 13. März 2014 fand nun auch das erste Regionaltreffen in Holzminden statt, ein weiterer Meilenstein in der Theaterarbeit in der Region. Gruppen der oben genannten Schulen bewarben sich mit einem bis zu halbstündigen Beitrag um die Teilnahme beim NSTT in Wolfsburg im Juni, so auch das neu eingeführte Seminarfach „Theater“ des Internats Solling. Alle Schüler der Region konnten als Zuschauer teilnehmen und nahmen das Angebot gerne und zahlreich an. Der Auftritt des Seminarfachs „Darstellendes Spiel“ des Campe-Gymnasiums in der Hohen Halle war nun eine weitere Frucht dieser Kooperation. Schon vor dem RSTT war die Gruppe zu einer Abendsprache eingeladen worden mit ihrer Revue „Freiheit ist das einzige, was zählt!“ Unter der bewährten Leitung von René Adamek (er hat mit Kolleg/innen seit vielen Jahren die Theaterarbeit am Campe etabliert) haben die Zwölftklässler das Stück selbst erarbeitet: Tanz mit fulminanten Choreographien, Gesang (u.a. mit Westernhagens „Freiheit“, „Freedom“ aus dem Film „Django Unchained“ und dem Volkslied „Die Gedanken sind frei“), Szenen aus Büchners „Woyzeck“, Shakespeares „Romeo und Julia“ und Schillers „Maria Stuart“ und eine selbstgeschriebene Schulpausenszene, die die einzelnen Teile verband und weitere Fragen zum Freiheitsbegriff ansprach. So entfaltete sich vor den Zuschauern ein Panorama von Gedanken und Eindrücken rund um das Thema „Freiheit“.
Beeindruckend war vor allem die Bühnenpräsenz und die sprachliche Souveränität, mit der die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler agierten. Die LSHler und einige Gäste belohnten es mit viel Beifall. Diese Kooperation fortzusetzen und einen Austausch von Theaterproduktionen zu etablieren, wäre absolut lohnend und wünschenswert.

Text: Friederike Thimm

Kategorie: Aktuelles, Abendsprachen, UNESCO   Start: Sonntag, 23. März 2014   19:00   Ende: Sonntag, 23. März 2014   20:00   Event-Export: Als iCal-Datei herunterladen

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Sandra Knecht
PR und Marketing

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