Berufsorientierung

Und dann? Wie geht es nach dem Abitur weiter? Der eigentliche Hintergrund aller pädagogischen Maßnahmen ist es doch, die jungen Menschen optimal auf ihr Leben vorzubereiten. Und dazu gehört elementar die richtige Berufswahl, respektive die richtige Ausbildung. Denn spätestens, wenn das Abitur näher rückt, stellen die Schüler erste Überlegungen für die Zeit danach an. Um sie vor der gefürchteten Orientierungslosigkeit nach dem Ende der Schulzeit zu bewahren, ist das Thema „Berufskunde“ ein fester Bestandteil der Ausbildung am Internat Solling. Durch verschiedene Module bieten wir unseren Jugendlichen ein Maximum an Information und eine solide Basis für ihre Entscheidung hinsichtlich Studien- und Berufswahl.

 

 

 

1 . Aus dem Lehrplan:

Mit der Einführung der Kompetenz- und Neigungsfächer, die den Kindern losgelöst vom Fachunterricht Schlüsselkompetenzen und Praxisnähe vermitteln sollen, beginnt diese Vorbereitung darauf im LSH – ganz sanft – bereits im 5. Schuljahr und setzt sich konsequent fort bis zum Ende der Mittelstufe. Wichtig für die berufliche Entwicklung sind z.B. Einheiten wie „Zeitmanagement“, „Texte und texten“ und „Präsentation“.

Auf diese Weise vorbereitet geht es in die Oberstufe, die mit einem intensiv vorbereiteten vierwöchigen Berufs-Praktikum beginnt. Die sonst üblichen zwei Wochen halten wir für wenig geeignet, um wirklich etwas über die Berufswelt zu erfahren.

Die Praktische Aufgabe in der 10. Klasse ist eine kleine Forschungsarbeit, die aus einem theoretischen Teil, vor allem aber aus einem lebensrelevanten, praktischen Teil besteht: Die Schüler müssen Umfragen durchführen, Dokumentationen erstellen und am Ende ihre Ergebnisse in einer öffentlichen Präsentation vorstellen. Es geht darum – wie später im richtigen Berufsleben - Problemstellungen zu erkennen, Informationen über das Problem zu sammeln und Lösungen zu entwickeln.

Im Unterricht der 10. Klasse findet außerdem ein Rhetorikkurs statt, der mit den Schülern freies Sprechen und sicheres Auftreten übt. Er ist ein echtes Bewerbungstraining und nimmt Vorstellungsgesprächen und mündlichen Prüfungen ihren Schrecken.

Internat-Solling-Berufsberatung

 

 

2 . Individuelle Beratungsgespräche:

Durch Altschüler, (Alt-)Eltern und Freunde des LSH:
Auf der Berufsberatungsmesse, die alljährlich am Elterntag stattfindet, beraten diese Fachleute in persönlichen Gesprächen und geben einen spezifischen Einblick in verschiedenste Berufsrichtungen. Sie berichten über ihren persönlichen Werdegang, den beruflichen Alltag und mögliche Spezialisierungen. Diese Veranstaltung ist natürlich auch eine Börse für Schnupperbesuche, Betriebsbesichtigungen, Praktikums- und Volontariatsplätze.
Aber auch über das ganze Schuljahr verteilt laden wir Altschüler und Eltern ein, ihre Berufe gezielt interessierten Schülergruppen vorzustellen, z.B. während der Abendsprachen.

Durch den Rotary-Club Holzminden/Höxter:
Regelmäßig sprechen Mitglieder der Organisation mit unseren Schüler ausführlich über Zukunftschancen, Ausbildungswege und Berufsfindung und bieten ihrerseits Betriebsbesichtigungen und bei Eignung und Interesse Praktikumsplätze an.

Durch die Arbeitsagentur Hameln:
Frau Xenia-Maria Merkl (Beraterin für akademische Berufe, Arbeitsagentur Hameln) kommt mehrmals im Jahr ins Internat Solling und bietet eine Berufs- und Studienberatung in Einzelgesprächen und Gruppenvorträgen an.

 

 

3 . Infotage:

Weitere Orientierung finden die Schüler auf Informations-Veranstaltungen. Das Internat Solling organisiert folgende Besuche:

  • Beruf-Informations-Zentrum BIZ in Hameln – hier wird u.a. der Berufsfindungstest EXPLORIX angeboten
  • verschiedene Hochschulen zu Tagen der offenen Tür oder zu Schnuppervorlesungen
  • Arbeitsagentur Hameln zum Hochschulinformationstag (HIT) und den Veranstaltungen „Beruf oder Studium?“ und „Bewerbung an Universitäten“. Dozenten verschiedener Hochschulen informieren hier über Studienbereiche, Fächer, Anforderungen und berufliche Perspektiven.
Internat-Solling-Bibliothek-Lehrer

 

 

 

4 . externe Kooperationspartner:

Über verschiedene Testverfahren bzw. Anbieter können auch außerhalb des Schul-Angebotes Eignung oder Interessensschwerpunkte der Jugendlichen herausgearbeitet werden. Das LSH verfügt über gute Kontakte zu verschiedenen Dienstleistern:
Studienberatung durch „Töchter & Söhne“: In Bezug auf Studienfach und Hochschulauswahl findet eine gezielte Beratung statt. Ebenso wird hier eine Potential-Analyse durchgeführt.
GEVA-Institut: Hier gehören Berufsinteressen-Test und Eignungstest Berufswahl zum Angebot.
Bewerbungstraining JUMP: Das Trainingsprogramm bietet praktische Übungen und zahlreiche Tipps für die Bewerbungsphase.

 

 

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