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25. September 2020
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3D-Druck und digitale Kooperation

26. September

Vor zwei Jahren haben wir uns erfolgreich bei der Deutschen Telekom Stiftung um Aufnahme in den Verband der JIA-Schulen beworben. JIA steht für Junior-Ingenieur-Akademie und ist ein projektorientiertes Fach in den Stufen 9 und 10. Die Schüler setzen sich hier in zwei Jahren mit technischen Fragestellungen auseinander. Sie entwickeln automatische Bewässerungssysteme, intelligente Licht-, Heizungs- und Schließanlagen oder bauen myoelektrische Prothesen.
SARS-CoV2 hat uns diese projektorientierte Arbeit sehr erschwert. Aber kann man Dinge nicht auch „auf Distanz“ bauen? Was bedeutet Digitalisierung eigentlich in der Entwicklung Fertigung physischer Objekte? Gegen Ende der 2-jährigen Förderphase durch die Deutsche Telekom-Stiftung, haben wir daher einige 3D-Drucker angeschafft und einige Schüler des JIA-Moduls Neurobotics konnten sich die fertig gestellten Bausätze schon einmal ansehen. Die jungen Ingenieure können nun -selbst im Falle einer Schulschließung, also von zu Hause aus- benötigte Teile für ihr Projekt am PC konstruieren, etwa ein housing für elektronische Bauteile, Teile einer Prothese oder Elemente eines „smarten“ Modellhauses. Die Druckdateien werden dann an die 3D-Drucker geschickt. „Ich muss die fertigen Produkte nur noch in die Post geben.“ meinte der verantwortliche Lehrer, Dr. André de Kathen. „Das ist noch keine Industrie 4.0, aber es zeigt, wie die Digitalisierung in Entwicklung und Produktion heute genutzt werden kann. Cool, wenn unsere JIA-Schüler bald fragen: bestellst Du noch bei amazon oder druckst Du schon selbst?!“

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Datum:
26. September
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