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16. November 2020
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Bericht zum MINT-EC Online-Camp: Produktionstechnik

17. November 2020

Im März, kurz vor der Schließung aller Schulen in Deutschland, durfte ich an zwei aufeinanderfolgende MINT-EC Camps teilnehmen. Beide überraschten mich sehr positiv, sowohl die Lehrveranstaltung an sich als auch die Jugendlichen, mit denen ich diese Zeiten verbracht habe. Aufgrund dieser Erfahrungen entschloss ich mich im Juni 2020, mich für das MINT-EC Camp „Produktionstechnik“ an der RWTH Aachen zu bewerben. Ich wurde auf dieses Camp aufmerksam, da es an der RWTH Aachen stattfinden sollte. Schon seit mehreren Jahren gehört diese Universität zu meinen Traumuniversitäten, an denen ich studieren möchte. Leider konnte aber aufgrund der Corona-Pandemie das Camp nicht Vorort stattfinden, sondern wurde online abgehalten.
Zunächst enttäuschte mich dies ein wenig, da ich mich sehr gefreut hatte, den Campus und die Stadt persönlich kennenzulernen. Doch als am Dienstag, den 17.11., das Camp begann, verschwand die Enttäuschung sofort. Da sich die Veranstalter bewusst waren, dass das Kennenlernen der Universität ein wichtiger Programmpunkt war, organisierten sie am ersten Tag einen interaktiven virtuellen Rundgang durch den Campus der Universität. Die Teilnehmer mussten sich zuvor eine App auf ihren digitalen Endgeräten runterladen und konnten sich während der Führung unterschiedliche Gebäude und Säle genauer anschauen. Außerdem sollten wir im Anschluss an die Führung ein Quiz zur Geschichte der Universität und ihre momentane Lage machen, für das wir im Internet recherchieren sollten, wodurch wir uns mit der Universität vertraut gemacht haben. All dies ermöglichte es uns, die RWTH Aachen von unseren Zimmern aus mindestens genauso gut kennenzulernen, wie wir uns gewünscht hatten. In den nächsten beiden Tagen folgten viele Vorlesungen zu den verschiedensten Branchen im Bereich der Produktionstechnik, wobei die Forschung, die in diesem Bereich an der Universität betrieben wird, im Vordergrund stand. Die Veranstalter versuchten diese möglichst interaktiv und spannend zu gestalten, sodass wir uns alle sehr eingebunden gefühlt haben. Außerdem gelang es sehr erfolgreich eine Gruppenarbeit mit einer abschließenden Präsentation im „Online-Modus“ zu den unterschiedlichen Themen der Vorlesungen durchzuführen. Für die MINT-EC Betreuer war dieses Camp auch ihr erstes Online-Camp. Deswegen gab es am Ende jeden Tages eine abschließende Feedbackrunde, in der die Betreuer gut auf unsere Rückmeldungen eingegangen sind und diese möglichst bis zum nächsten Morgen umgesetzt haben. Das bessere Kennenlernen der Mitschüler während des Camps ist das einzige, was mir ein wenig gefehlt hat. Die Veranstalter haben dieses Problem auch erkannt und haben einige Sitzungen organisiert in denen wir uns gegenseitig vorgestellt haben und ein wenig ins Gespräch gekommen sind.
Trotz der großen Probleme, die eine solche Veranstaltung im „Online-Modus“ hervorruft, waren die Betreuer in der Lage alle auftretenden Nachteile sehr schnell zu bewältigen. So hat MINT-EC diese Gelegenheit auch genutzt, um sich auf zukünftige Online-Camps vorzubereiten, die demnächst wahrscheinlich öfter stattfinden werden. Aufgrund dieser erneut positiven Erfahrung habe ich mich für verschiedene MINT-EC-Camps beworben und freue mich, dass ich für das MINT-EC-Forum „MINT meets Frankfurt school“ angenommen wurde.

Text: Pelayo Hernandez de Roja, Klasse 13

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Datum:
17. November 2020
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