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28. April 2018
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Die Israelprojektgruppe des Internates Solling besucht die Gedenkstätte Bergen-Belsen

29. April 2018

Am 29.04.2018 besuchte die Israelprojektgruppe mit Herrn Schütte die Gedenkstätte Bergen-Belsen. Da es Sonntag war, konnten wir unmittelbar nach dem Brunch aufbrechen und hatten ca. 3 ½ Stunden Zeit in der Gedenkstätte, bevor wir zurückfahren mussten. 

In der Projektgruppe hatten wir uns bereits im Vorfeld intensiv mit den Themen des Nationalsozialismus und des Holocaust auseinandergesetzt, aber auch mit dem Schicksal der Überlebenden des Holocaust sowie der Gründung des Staates Israel vor 70 Jahren. 

Die Gedenkstätte in Bergen-Belsen erinnert an 3 unterschiedliche Phasen des Lagers: das Kriegsgefangenenlager 1940 – 45, das Konzentrationslager 1943 – 45 und das Displaced Persons Camp 1945 – 50.

Die Ausstellung thematisiert besonders die Schicksale  einzelner Überlebender. Damit setzt sie bewusst ein Gegengewicht zur Anonymität der Ermordeten in den Massengräbern. Es werden in der Ausstellung auch 2 Filme gezeigt, aufgenommen von britischen Soldaten. Sie zeigen die Leichen, die Überlebenden und die SS-Wachmannschaften und spiegeln das Entsetzen der Befreier wider.

Nach dem Gang durch die Ausstellung, welche auch die letzte Nutzung des Lagers als DP-Camp und die völlig unzureichende juristische Aufarbeitung der Verbrechen in der Bundesrepublik aufzeigt, gingen wir über das Gelände mit den Massengräbern.

Besonders eindrucksvoll waren die Perspektiven des Gedenkens, welche die ab 1945 durch die einzelnen Opfergruppen errichteten Denkmäler, die sich auf dem Gelände des Konzentrationslagers befinden, veranschaulichen.

Diese Exkursion hat uns sehr wesentliche neue Eindrücke vermittelt, welche uns noch lange begleiten werden. 

Text: Antonia D. und Christopher B.

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Datum:
29. April 2018
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