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20. April 2022
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Exkursion der 11. Klassen im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung zum „Schnupperstudium PLUS“ der Georg-August-Universität Göttingen

21. April

Im Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa erfolgt zunächst eine Einführung ins Schnupperstudium durch die zentrale Studienberatung (ZSB). Auf der Agenda standen die Schritte zur Studienentscheidung, eine Kurzvorstellung der Universität selber, die dortigen Studienmöglichkeiten, die Schritte einer Bewerbung und der Austausch mit drei Studienbotschaftern. Im Anschluss erfolgt eine Campusführung durch drei Studentinnen, sowie ein Mittagessen in der Mensa, bevor die LSHler um 14 Uhr in verschiedene Veranstaltungen gingen um einen noch persönlicheren Eindruck des Studiums zu bekommen. 
Der Herr von der Studienberatung erklärt ausführlich jeden Schritt, den es zu begehen gilt, wenn man denn gerne studieren wollte. Zunächst einmal müsse man sich im Klaren sein, in welche Richtung man später beruflich überhaupt gehen möchte. Nach einer kurzen Umfrage wird eindeutig, dass die Mehrheit unserer Schüler:innen in den Bereich der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gehen würde. Ein Ergebnis, das so nicht anders zu erwarten war, so der Referent, der erste Schritt in Richtung eines passenden Studiengangs wäre getan. 
 
Rund 31.000 Menschen belegen einen oder mehrere Studiengänge an der Universität Göttingen. Zum Vergleich: Göttingen hat gerade einmal 120.000 Einwohner, auch wenn nicht jeder Student hier seinen Erstwohnsitz angemeldet hat. Versorgt werden die 31.000 Student:innen unter anderem durch die große Zentralmensa, sowie die kleinere Mensa am Turm, welche sich auf regionale Produkte sowie vegetarisches und veganes Essen spezialisiert hat. 
 
Die beiden Mensen sich relativ zentral im Verhältnis zu den 13 Fakultäten, welche in ganz Göttingen verteilt sind und rund 1.000 Fächerkombinationen ermöglichen. Von BWL bis Forstwirtschaften wird hier fast alles gelehrt, und das so gut wie für jeden frei zugänglich. Auf Nachfrage thematisieren die Studentinnen die Wohnsituation als Student in Göttingen. Denn Wohnraum ist hier begrenzt und begehrt. 
 
Für die anschließende Campusführung wurden die Schüler:innen nach Klassen aufgeteilt, damit die Gruppe nicht zu groß werden. Um einen gelungenen Start in den simulierten Studentennachmittag zu gewährleisten, durfte ein Essen natürlich nicht fehlen. Die Auswahl an Gerichten war groß und das Essen gut. Frisch gestärkt konnte es in die verschiedensten Vorlesungen gehen. 
 
Die Erfahrung war oft ähnlich; anlässlich des neues Semesters wird so gut wie in jedem Kurs besprochen, was Thema des Semesters sein wird, wann die Klausuren anstehen und wie viele Credit Points erlangt werden können. Dennoch finden die Meisten die Erfahrung trotz alledem gut und die Vorlesungen interessant. 
 
Auf der Rückfahrt im Bus steht die Erschöpfung den Schüler:innen und Lehrer:innen ins Gesicht geschrieben, von dem lauten Trubel von der Hinfahrt ist kaum noch was übriggeblieben. 
 
Text: Amelie E.
Fotos: Frau Von Neree

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Datum:
21. April
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