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14. Mai 2021
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Immer der Nase nach – der richtige Riecher

15. Mai

Ein Mensch verfügt über fünf Millionen Riechzellen, ein Dackel über 125 Millionen und Nanuk, der Hund unseres Sport- und Erdkundelehrers Björn Schmitz, vermutlich über mehr als 200 Millionen. Und die setzt er regelmäßig ehrenamtlich und für gute Zwecke ein. Das eine oder andere Leckerli für den richtigen Riecher springt dabei natürlich schon für ihn raus. Denn der sechseinhalb Jahre alte Mischling ist ein ausgebildeter und geprüfter Flächensuchhund und mit seinem Herrchen Björn Schmitz Mitglied in der Rettungshundestaffel Dreiländereck Holzminden e. V. des Bundesverbands Rettungshunde. Dafür haben die beiden über 1000 Trainingsstunden absolviert, denn so lange dauert die Ausbildung eines Hundes. Hinzu kamen noch etwa 100 Trainingsstunden für den Hundeführer Schmitz. Dann ist ein Hund bereit zum Einsatz. 15-20 Mal pro Jahr wird das Team aus Holzminden zu Einsätzen gerufen. Dann geht es in den Wald auf die Suche nach vermissten Menschen. Alles übrigens nicht nur für die Hunde ehrenamtlich! Der Verein lebt ausschließlich von Spenden. „Aber die Zusammenarbeit mit meinem Hund macht mir und ihm großen Spaß. Dass damit eine sinnvolle Tätigkeit verbunden ist, ist natürlich auch gut.“ 
 
Für die anspruchsvolle Nasenarbeit muss regelmäßig weitertrainiert werden. „Wir treffen uns 2 x pro Woche, auf dem Hundeplatz, in Trümmergebieten und im Wald, für den z. B. Nanuk spezialisiert ist“, erklärt Hundeführer Schmitz. Ein Suchhund wie Nanuk kann in einer halben Stunde bis zu 50.000 qm Wald absuchen, das entspricht sieben Fußballfeldern. Da sich auch das weitläufige Gelände unseres Internates für eine solche Trainingseinheit anbietet, kam die Truppe an Pfingsten erstmalig zu uns ins LSH. Björn Schmitz sagt: „Die Wege und Schneisen, Waldgebiete und Winkel bieten sich wirklich an.“ Für die Zukunft könne er sich auch gut vorstellen, dass interessierte Schüler und Schülerinnen mitmachen, sich einmal anschauen wie so ein Training abläuft und sich im besten Falle als Zielperson für unsere Hunde verstecken. „Solche sogenannten Fremdopfer (mit „neuem Geruch“) nehmen wir immer sehr gerne“, sagt Schmitz und lacht. 

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Datum:
15. Mai
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