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Justus

Zu meinen mit Abstand schönsten Kindheitserinnerungen gehört ein Überraschungstag von und mit meinem Opa. Wir verbrachten die Ferien am Lago Maggiore. Während des Frühstücks hieß es: „Mach Dich gleich fertig, wir machen einen Ausflug“. Da half auch kein „es ist doch noch so früh“, mein Opa schwieg eisern, was das Ziel anging! Es tauchte ein Schild „Milano“ auf und ich dachte: „Mailand, fein“. Nichts, es ging daran vorbei. Genau so verhielt es sich auch mit Venedig. Dann tauchte am Wegesrand ein kleines Schild auf: „Maranello“: Das Enzo Ferrari Museum! Ein sonniger Tag unter der Woche, es waren kaum andere Besucher dort – und nach dem Mittagessen waren wir sogar allein in einer großen Halle voller ehrwürdiger Ferrari-Geschichte.

Das ist es, was mich an Ferrari so sehr fasziniert – die Geschichte dieses Unternehmens. So sehr, dass sogar ich Lesemuffel dafür lese! Seit ich sechs Jahre alt bin, beschäftige ich mich täglich mit dem Thema „Autos“. Neuerscheinungen, Verbesserungen,…
Es gilt, jeden Tag Neues zu entdecken und zu bestaunen – von Rennergebnissen, über hochdrehende Motoren, bis hin zum Design. Für mich persönlich ist jedoch die Geschichte am wichtigsten, die hinter jedem einzelnen Auto, den Bestandteilen und natürlich jeder Marke steht. Was für ein Ideenreichtum, wie viele Stunden intensiven Geschraubes und interessante Persönlichkeiten der Fahrer dahinterstecken! All das macht für mich ein gutes Auto aus. Dieses Hintergrundwissen im Zusammenspiel mit den schönen Karosserien zu sehen erfreut mich zutiefst.

Da meine die beste Mutter der Welt ist und mit mir überall hinfährt, war ich schon Gast des Genfer Autosalons und durfte auch schon einmal hinter den Kulissen von Porsche staunen.

Natürlich möchte ich später auch beruflich etwas tun, das Bezug zu Autos hat. Am allerliebsten wäre ich später Designer bei Ferrari, kann mir aber auch vorstellen, entweder im PR- oder im juristischen Bereich tätig zu sein.

Das ist mittlerweile Dank meines Notenschnittes, der sich hier am Internat Solling drastisch verbessert hat, auch realistisch. Angefangen hat diese Verbesserung ehrlich gesagt aus Langeweile heraus: Nachdem ich es satt hatte, die Arbeitsstunden nur tatenlos abzusitzen, dachte ich mir: „Na ja, kannst die Zeit ja mal für die Schule nutzen“. Mit den besseren Noten kam dann auch der Ehrgeiz, diese zu halten, bzw. noch weiter zu verbessern.

Meine gute Englischnote, die hat allerdings nur sehr wenig mit Langeweile zu tun. Sie ist der Tatsache geschuldet, dass die meisten Auto-Promoter und ihre Beiträge im Internet auf Englisch sind. Dafür setze ich gebürtiger Hamburger mich doch allzu gerne hin und tue etwas dafür um jedes Detail zu verstehen!
Justus
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