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Klaas Windmöller

Ich trage mein Herz auf der Zunge

„Ehrlich und direkt“ ist wohl der erste Begriff, der jedem Menschen zu mir einfällt. Das ist das, worin ich am besten bin: Einfach ich selber sein.

Das ist häufiger gut, als dass es das nicht ist. Natürlich gibt es auch Situationen, von denen ich im Nachhinein denke: „Hättest Du das mal nicht gesagt! “. Doch ist mein Gesicht sowieso für jeden leicht zu lesen, da lohnt es sich nicht, mit irgendetwas hinter dem Berg zu halten! Ich lebe das große Glück, meinen Beruf als Ingenieur zu lieben und auch nach über 20 Jahren Tätigkeit wirklich immer noch Spaß daran zu haben. Nach wie vor fasziniert es mich, auf einer grünen Wiese etwas Großes entstehen zu sehen. Mich interessieren Dinge, ich möchte wissen, wie sie entstehen und ineinander greifen. Das gilt natürlich auch für Menschen!

Da mich so Vieles interessiert, gibt es auch kein Innehalten in meinem Leben. Irgendetwas ist immer. Umso mehr genieße ich es, Flugzeit zum Lesen eines guten Krimis nutzen zu können. 
Auch wenn meine Freizeit knapp bemessen ist, vernachlässige ich eines nicht: Das Segeln. Das besondere ist die intensive Begegnung mit der Natur. Welche Kraft der Wind hat und wie diese in Geschwindigkeit umgesetzt werden kann, ist berauschend – ich segele bevorzugt schnelle, sportliche Boote. Dass dies ohne jegliche „künstliche“ Quelle (z.B. Motor) passiert, ist umso beeindruckender. Zusätzlich kommt der Wettkampfgedanke bei den Regatten dazu: Konzentration und taktische Gedanken gepaart mit der Herausforderung, im Team möglichst wenige Fehler bei den Manövern zu machen.

Als absoluter Familienmensch steht diese für mich immer an vorderster Stelle. Es wäre für mich kein Problem, alles stehen und liegen zu lassen und an das andere Ende der Welt zu ziehen – aber meine Familie müsste mitkommen. Auch im Erleben der von mir im beruflichen Kontext bereisten Länder ergeht es mir so: Ich hänge keine Besichtigungstage ran, egal wie interessant der Ort auch sein mag. Ganz einfach, weil ich so etwas viel lieber mit meiner Familie erlebe. Umso mehr hat viele verwundert, dass unser Sohn auf ein Internat geht. Doch hat er unseren Vorschlag aufgegriffen, und als er seine Probezeit von sich aus verlängert hat, war klar, dass das LSH für ihn das Richtige ist.

Da mich das Wohlergehen meines Sohnes sehr interessiert und somit auch das damit verknüpfte Wohlergehen des LSHs, bin ich gern Elternbeirat. Das Gute daran ist das gute darin: Bei mir wissen Sie immer, woran Sie sind.

Klaas Windmöller, Elternratsvorsitzender
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