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Philipp

Es gibt Hundemenschen – diese halten sich gern in Rudeln auf – und Katzenmenschen – die sind lieber mal allein. Ich bin ein fröhlicher und kommunikativer Hundemensch und genieße hier gelebte Brüderlichkeit und das Miteinander in meiner Kam. 

Um der Gemeinschaft etwas zurück zu geben und da ich eh ein Typ bin, der gerne redet und viel macht, habe ich mich dafür eingesetzt, die Kamparlementarier wieder aufleben zu lassen und bin auch in der Schülervertretung aktiv. So haben wir zum Beispiel am Valentinstag einen Rosenverkauf organisiert oder das Wochenendprogramm in der Form reformiert, das es nun von Schülern für die Schüler gestaltet wird.

Durch das Zusammenwohnen mit Gleichaltrigen lernt man, Probleme selber zu lösen und entwickelt Eigenverantwortung. Wenn ich das Sprichwort „ nicht für die Schule, für das Leben lernen wir “ höre denke ich immer: „ ja, das wird hier gelebt!

Als für mich ein Schulwechsel anstand, hat uns ein Altschüler das LSH empfohlen.Meinen Vater ärgert es immer noch, die Chance eines Internatsbesuches nicht wahrgenommen zu haben und so hat er mich mit dem mein Leben begleitenden Satz „ mach es besser als ich “ in der Entscheidung für das Internat bestärkt. Durch die kleinen Klassen wird der einzelne Schüler gesehen und so konnte ich gezielt an den mir aufgezeigten Schwächen Rhetorik und Rechtschreibung arbeiten.

Hier im Internat Solling habe ich auch gelernt das mir nichts hinzugeflogen kommt und seit ich die Arbeitsstunden auch tatsächlich zum lernen nutze hat sich mein Notenschnitt deutlich verbessert, so dass nun auch ein Medizinstudium realistisch ist. Nach meinem Abitur werde ich für zwei Jahre in Boston leben und dort auf ein College gehen.

Philipp
Schüler, Klasse 12, Schülerparlament, Kam Schneider