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4. Mai 2021
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Das Internat Solling unterstützt den NABU

5. Mai

Der Frühling kommt und so treibt es auch den Biologie Leistungskurs vom Internat Solling an die frische Luft. Gemeinsam radelten wir mit unserer Lehrerin, Dr. Tanja Wegelin, an das heimische Ufer der Weser, wo Herr Roth ein Schutzgebiet des NABU betreut, auf dem sich ein kleines Stück Flussaue regenerieren darf. Leider wächst dort auch eine Population der invasiven Herkulesstauden, die vermutlich einmal mit Gartenabfällen dort hingelangt sind und nun die natürliche Vegetation verdrängt. Heracleum giganteum – so der wissenschaftliche Name – ist Programm, denn sie wird über drei Meter hoch.
Dicke, grüne Stängel mit vielen kleinen roten Flecken und großen, gezackten Blättern sind die Erkennungsmerkmale der Herkulesstaude. Kommt der Saft der Pflanze auf die Haut, kann es unter Einfluss von Sonnenlicht zu schweren Verbrennungen kommen. Daher hatten wir außer unseren Spaten auch lange, feste Handschuhe dabei, um die Pflanzen abzutöten, bevor sie weitere Samen bilden können. Am wirkungsvollsten ist es, wenn sie ausgestochen wird, wobei der Wurzelstock mit ausgegraben und danach abgetrennt wird.
Bei dieser praktischen Arbeit übten wir unter der fachkundigen Anleitung ganz automatisch die verschiedenen Bärenklau-Arten zu unterscheiden. So wurde der Blick für Details geschärft und wir waren am Ende etwas überrascht, wie vielen verschiedene Tier- und Pflanzenarten das kleine Gelände eine Heimat bietet, das doch auf den ersten Blick noch etwas trist erschien.
Ob wir tatsächlich alle Pflanzen entdeckt haben, wollen wir uns in ein paar Wochen noch mal anschauen und sind auch schon gespannt, wir sich das Ökosystem bis dahin weiterentwickelt hat.
Text: Leonie und Marie, Klasse 12

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Datum:
5. Mai
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