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6. Mai 2021
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Unesco-Projekt 2021 Ashta No Kai in Indien

7. Mai

Bereits im vergangen Jahr hat das Internat Solling mit einer Gruppe von Schülerinnen das indische Projekt Ashta No Kai (for a better tomorrow), welches von Armene Modi gegründet wurde, durch Spendengelder und persönlichen Austausch gefördert. Leider konnte eine geplante Reise nach Indien auf Grund der Covid-19 Pandemie nicht stattfinden.
 
Armene Modi setzt sich mit ihrem Projekt für die Aus- und Weiterbildung von indischen Mädchen und Frauen aus den ländlichen Gebieten ein. Ihr Ziel ist es dabei, durch gezielte Maßnahmen eine adäquate Bildung der dörflichen Bevölkerung, speziell der weiblichen, sicherzustellen. Gerade die Abgeschiedenheit der Dörfer ohne Zugang zu Strom und Internet stellt dabei eine große Herausforderung dar.
 
Durch unsere Lehrerin Katja Enders, die in Indien aufgewachsen ist, haben wir einen sehr persönlichen Bezug zu den Menschen und dem Leben dort, weshalb es uns wichtig war, das Projekt mit fünf Mädchen der 11. Klasse erneut in Angriff zunehmen. Zusammen mit dem Rotary Club Nienburg-Neustadt ist es uns möglich, das Projekt sehr individuell zu fördern.
 
Dabei stellt der Rotary Club einen Koffer zu Verfügung, in dem ein kleiner Server
„Rachel“, 30 Tablets mit Kopfhörer und ein Solarpanel enthalten sind. Rachel ist prinzipiell ein großes elektronisches Lexikon, welches über die Tablets eingesehen werden kann.
Zusätzlich zu Artikeln, Videos und Bildern sind auch Lernprogramme und Lernvideos auf dem Server gespeichert. Hierdurch ist es möglich, dieses Wissen auch ohne Strom und Internetanschluss in die entlegenen Dörfer Indiens zu bringen.
 
Um die vom Rotary Club Nienburg-Neustadt gespendeten elektronischen Geräte nicht nur finanziert zu haben, sondern die persönlichen Beziehungen zu fördern, ist es die Aufgabe von uns fünf Schülerinnen in den kommenden zwei Jahren, das Projekt zu unterstützen, zu dokumentieren und zu begleiten. Dafür nehmen wir direkten Kontakt zu den Mädchen auf und helfen ihnen mit der Handhabung der Tablets und den daraus resultierenden Möglichkeiten. Außerdem möchten wir die Mädchen in ihren Persönlichkeitsentwicklungen stärken. Andererseits hoffen wir natürlich von dem gegenseitigen Austausch und der Kulturenvermischung profitieren zu können.
 
Das Internat Solling sieht sich zum einen als UNESCO-Schule und zum anderen als internationale Schule. Demnach wollen wir diesen Ansprüchen mit unserem indischen Projekt gerecht werden.
Unser persönliches Ziel ist es, neue Kulturen und Lebensweisen kennenzulernen und persönliche Kontakte zu knüpfen. Es ist uns ein Anliegen, die indischen Schülerinnen zu unterstützen sich neue Kompetenzen zu erschließen mit der Aussicht auf eine bessere Zukunft, aber auch von ihren Erfahrungen und ihren Lebensbedingungen zu lernen.
 
Text: Liv  A. 

Details

Datum:
7. Mai
Veranstaltungskategorien:
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