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10. September 2021
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Martin Wortmann als Geschäftsführer des Internat Solling offiziell verabschiedet – Eine Ära geht zu Ende

11. September

Das Internat Solling hatte geladen – und viele Freunde, Weggefährten, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Mitglieder des Stiftungsrates und Leitungsmitglieder befreundeter Internate waren zahlreich und sehr gerne gekommen, um Martin Wortmann als Geschäftsführer „seines Internat Solling“ zu verabschieden. 
 
Schulleiterin Helga Volger und Peter Landmann als Vorsitzender des Stiftungsrates hoben in ihren Ansprachen insbesondere die Persönlichkeit von Martin Wortmann und seine hervorstechenden Charaktereigenschaften hervor. Seriosität und Zuverlässigkeit auf der einen Seite, gepaart mit Kreativität, Ideenreichtum und den Blick für das Ganze sowie über den Tellerrand hinaus auf der anderen Seite. Beim Rückblick auf seine insgesamt 30 Jahre als Mitarbeiter des Internat Solling (zunächst als Lehrer und Leiter einer Schülergruppe, als Mitglied des Leitungsrates und schließlich als Geschäftsführer und Mitglied des Vorstands) wiesen Volger und Landmann auf wichtige Verdienste Martin Wortmanns hin: Neubauten wie das Akazienhaus, das Musikhaus und der neue Pferdestall, Renovierung und Modernisierung der alten Gebäude nach dem so genannten „Eulenburg- Konzept“ und die liebevolle Gestaltung des gesamten Parkgeländes sind dauerhaft sichtbare Zeichen seines Vermächtnisses. Unisono kamen beide Redner zu dem Schluss: Martin Wortmann war und ist ein Glücksfall für das Internat Solling, er übergibt seinem Nachfolger Torsten Fust ein nicht nur wirtschaftlich gesundes Internat.
 
Die weiteren Redner wie Siegwart Graf zu Eulenburg als Ideengeber und Berater für die Gestaltung der Gebäude des Internat Solling, Dagmar Peters als Vorsitzende des Betriebsrats, Björn Gemmer für die Internatevereinigung und Dr. Sofie Albert-Meisieck als langjährige Kollegin würdigten Martin Wortmanns Verdienste in den unterschiedlichsten Bereichen.
 
Sichtlich bewegt betrat Martin Wortmann als letzter Redner die Bühne der Hohen Halle und nahm an seinem neuen Rednerpult Platz – das Abschiedsgeschenk, das in der schuleigenen Tischlerei von Andreas Berthoud für ihn gefertigt wurde. Auch er sagte Danke für erfüllte und erfüllende Jahre, für viele interessante Begegnungen mit Menschen, die er im Laufe seiner Laufbahn am Internat kennenlernen durfte, für den Mut des Stiftungsrates, ihm als Lehrer und Nicht-Kaufmann die Geschäftsführung anzuvertrauen. Eine Entscheidung, die er für sich persönlich ebenfalls als Glücksfall bezeichnete. 
 
Umrahmt wurde die Veranstaltung in der feierlich geschmückten Hohen Halle von verschiedenen musikalischen Beiträgen: Die Eröffnung gestaltete Prof. Walter Reinhold am Klavier, Yukiko Tanaka und Hans-Henning Ginzel beeindruckten mit einem gemeinsamen Stück am Klavier und am Violoncello. Last but not least präsentierten einige Mitarbeiter des Internats ihre musikalischen Künste und verabschiedeten Martin Wortmann mit liebevoll ausgewählten Musikstücken und eigens auf ihn umgedichteten, humorvollen Texten.
 
Nach einem Aperitif im sonnigen Innenhof des Unterhauses waren alle Gäste zu einem festlichen Abendessen im Speisesaal des Oberhauses geladen. Dort wurden sie mit einer kulinarischen Spitzenleistung von Chefkoch Stefan Heit und seinem gesamten Küchen-Team verwöhnt.
Da man bekanntlich niemals so ganz geht, freut sich die gesamte Internatsgemeinschaft, dass Martin Wortmann auch zukünftig noch regelmäßig auf „seinem“ Gelände und in „seinen“ Gebäuden präsent sein wird: Er wird seiner Leidenschaft als Historiker frönen und sich um das Archiv des LSH und dessen Digitalisierung kümmern. 

Details

Datum:
11. September
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