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22. März 2021
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Smiley e.V. Workshop in den Klassen 6 und 7

23. März

Nachdem der alljährliche Workshop von Smiley e.V. letztes Jahr wegen des Lockdowns ausfallen musste, hatten wir dieses Jahr Glück: Gerade eine Woche  zuvor waren wir am  LSH zum Präsenzunterricht zurückgekehrt. Die Hohe Halle bot dann einen idealen, großzügigen Rahmen, in dem wir – auf Abstand und trotzdem im Stuhlkreis – diesen Workshop durchführen konnten.
Hauke  Burgdorf war aus Hannover angereist, um mit den Klassen 6 und 7 über ihren Umgang mit digitalen und sozialen Medien zu sprechen.
Im Workshop der Klasse 6 lief es so ab: „Zuerst haben wir uns alle vorgestellt und danach das erste Spiel gespielt. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt (Jungs gegen Mädchen). Im Spiel ging es darum, seine Mitschüler und Mitschülerinnen einzuschätzen. Dafür sind immer je eine Person aus der Jungengruppe und eine Person aus der Mädchengruppe nach vorne gegangen. Herr Burgdorf gab beiden eine Frage, z.B. „Wer hat auf Instagram schon mal ein Bild hochgeladen?“ oder „Wer benutzt WhatsApp?“ Dann schrieben beide eine Personenanzahl von 0-12 auf, die auf die Frage zutreffen könnte. Am Ende haben die Mädchen gewonnen.  
Anschließend tauschten wir Erfahrungen mit dem Internet und Nutzung der Sozialen Medien aus. Unsere Lehrerin Frau Enders war überrascht wie viel wir bereits im Internet unterwegs sind. 
Beim zweiten Spiel wurden wir wieder in Gruppen eingeteilt, aber diesmal in vier Gruppen. Jede Gruppe hat ein Tablet bekommen, auf dem eine Geschichte von Jugendlichen mit Problemen im Internet draufstand. Wir sollten uns mit dem Problem beschäftigen und dafür eine Lösung finden. Am Ende haben wir so getan, als ob wir auf einer Pressekonferenz wären und unsere Lösungen vorgetragen. 
Wir fanden es sehr interessant und waren froh, dass es kein langweiliger Vortrag war 😊.“  
 
Von: Katharina, Klasse 6
 
Auch in Klasse 7 wollte Herr Burgdorf erst einmal alle besser kennen lernen – und natürlich auch herausfinden, auf welche Erfahrungen, welches  Vorwissen er zurückgreifen kann – und tat dies mit Hilfe des Spiels „Taboo“. Dort müssen Begriffe wie „SD-Karte“, „Skype“ oder „Privatsphäre“ erklärt und erraten werden. So kamen wir ganz von selbst ins Gespräch über bestimmte Probleme und Gewohnheiten. Wir erhielten auch wertvolle Tipps, z.B. wie ein sicheres Passwort aussieht, und wie man es sich merken kann.
Auf einer magnetischen Tafel waren dann einige typische Themen im Umgang mit sozialen Medien zu lesen.  Alle Schüler*innen sollten sich  ein  „Problem“ aussuchen, das für sie besonders relevant  oder  diskussionswürdig erschien, z.B. „blaue Häkchen = Stress“ oder „Zuhause ist da, wo das WLAN geht“. Hauke Burgdorf ging geduldig auf alle Kommentare und Fragen ein, erweiterte vor allem bei den Themen Datensicherheit und Rechte im Netz die Diskussion durch (teilweise abschreckende) Beispiele. 
Über die Inhalte hinaus, war der Workshop eine gute Übung dafür, sich 90 Minuten lang konzentriert und reflektiert mit Problemen und scheinbaren Selbstverständlichkeiten auseinanderzusetzen, einander zuzuhören und auch strittige Themen sachlich zu betrachten. So war dieser Vormittag für alle ein Gewinn, zumal es auch um Themen wie Zivilcourage ging, eine Eigenschaft, die ja auch im analogen Miteinander eine wichtige Rolle spielt.
 
Text: Friederike Thimm 

Details

Datum:
23. März
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