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4. September 2020
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Es ist vollbracht: Das neue Haus ist eingeweiht

5. September

Die ganze Bauzeit über sprach man vom „neuen Haus“. Jetzt wurde es pünktlich zum Schuljahresbeginn fertig und hört auf den stolzen Namen Akazienhaus. „Im Rekordtempo“, freute sich Martin Wortmann, der neben Horst-Otto Gerberding für den Stiftungsrat und Architekt Klünker anlässlich der feierlichen Eröffnung am vergangenen Wochenende sprach. Schließlich erfolgte der erste Spatenstich ziemlich genau vor einem Jahr, nachdem ebenfalls ohne große Kontroversen und Zeitverzug die Genehmigung durch den Stiftungsrat, die Finanzierung durch die NordLB, Planung und Ausschreibungen stattgefunden hatten. Auch interessierte Lehrer, Mitarbeiter und Schüler konnten ihre Ideen einbringen, von denen einige dann auch, sowohl was den Standort als auch die Ausgestaltung des Hauses angeht, tatsächlich ins Projekt eingeflossen sind.

Und jetzt steht es also und fügt sich wunderbar in die bestehende Anlage ein. Denn die verwendeten Materialien des Niedrigenergie-Hauses finden sich auch bei den unter Denkmalschutz stehenden anderen Häusern: Das Sockelgeschoss ist als Natursteinfassade mit Wesersandstein ausgeführt, die Dachdeckung der Pultdächer in glatten Tondachziegeln in der Farbe der umgebenden Gebäude. Auch die große Treppe, die vom Erdgeschoss in den 1. Stock führt, besteht aus Sandstein, sodass Fassaden- und Innenraumgestaltung perfekt harmonieren. Fenstereinteilung und Fensterformate lassen viel Licht und Helligkeit herein und entsprechen den heutigen Anforderungen einer modernen und zeitgemäßen Architektur. Topmodern ist übrigens auch der riesige Serverraum im Erdgeschoss, der ab jetzt dafür sorgt, dass unser ganzes Gelände, alle Häuser und natürlich auch das Akazienhaus mit allen technischen Finessen wie zum Beispiel Glasfaser ausgestattet sind.

Seit ein paar Tagen wohnen in diesem großzügigen Haus mit seiner sonnigen Terrasse, den hellen, lichtdurchfluteten Räumen und dem großartigen Blick auf das Gelände jetzt eine Jungs-Kam mit 6 Bewohnern und Herrn Hormann und eine Mädchen-Kam mit 12 Bewohnerinnen und Frau Ruppert. Aber natürlich wurde ganz am Ende die Zeit doch ein bisschen knapp und beim Einzug waren noch ein paar Handgriffe zu erledigen. Die letzten Handwerker arbeiteten unter Hochdruck, legten Extraschichten ein und bei einigen lagen die Nerven blank. Dass es am Ende doch noch geklappt hat, lag an vielen Beteiligten. „Zwei Väter des Erfolges muss man jedoch besonders hervorheben“, so Martin Wortmann am Samstag. Das sei zum einen der Architekt Michael Klünker mit seinem Team – insbesondere Frau Schmid, die unendliche Stunden auf der Baustelle waren. Sie hätten mit Firmen gesprochen und verhandelt, damit alles so umgesetzt werden konnte, wie geplant. Zum anderen sei der Erfolg aber auch der Verdienst unseres technischen Leiters Andreas Traue. Er habe gefühlt 24 Stunden am Tag auf der Baustelle verbracht, hätte jedes Detail im Blick gehabt und unerbittlich jeden Fehler angemerkt. „Und vor allem hat er immer den Blick der praktischen Erfahrung aus dem Internatsalltag eingebracht, wenn es um Gestaltung und Ausstattung ging“, so Martin Wortmann am Ende seiner Rede: „Wenn also der Dank an alle Beteiligten geht, natürlich auch an den Stiftungsrat für seine Unterstützung, so bedanke ich mich bei diesen beiden doch ganz besonders!“

Nachdem also beim Hausbau alles genau nach Plan gelaufen war, machte das schlechte Wetter der Einweihungsfeier einen nassen Strich durch die Rechnung. Hatten die Ansprachen trotz Regen noch wie geplant vor dem Akazienhaus stattgefunden und hatten auch alle Bewohner ihre Türen für eine eingehende Hausbesichtigung geöffnet, musste das gemeinsame Kaffeetrinken danach in den Oberhaussaal verlegt werden. Aber seien wir ehrlich: Lieber so, als würde die Sonne auf ein unfertiges Haus scheinen …

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Datum:
5. September
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